Prototypentwicklung

Förderung, Ziel und Stufenplan

Im April 2017 hat der Samenwerkingsverband Noord-Nederland (SNN), ein Kooperationsverbund der drei niederländischen Nordprovinzen Groningen, Drenthe und Fryslân, uns für die Entwicklung eines Prototyps des Wearable Sensory Systems (WSS) den VIA-Zuschuss zuerkannt. Der SNN fördert Innovationen und die wirtschaftliche Entwicklung klein- und mittelständischer Betriebe im Norden der Niederlande. Der innovative Charakter des modularen Sensor- und Analysesystems gab den Ausschlag. Wir gehen davon aus, bis März 2018 einen funktionsfähigen Prototyp fertiggestellt zu haben.

Körpersensor: Ziel und Entwicklung

Mit dem Prototyp soll die technische Funktionsfähigkeit getestet und die Qualität der Datenerfassung und analyse nachgewiesen werden. Der Prototyp wird beim Elektronikunternehmen Sinuss in Assen gebaut. Vorläufig handelt es sich noch um ein erstes Rohmodell; Ausgestaltung und Benutzerfreundlichkeit folgen später. Der Zeitplan (Start April 2017) samt Entwurfs-, Hardware-, Software- und Testphase umfasst einen Zeitraum von 12 Monaten.

Entwurfsphase: funktionell, technisch und visuell

In einer Beschreibung der Anforderungen und Voraussetzungen legen wir unter anderem die folgenden Punkte fest:

  • Welche Funktionen soll das WSS erfüllen?
  • Welchen technischen Anforderungen soll es entsprechen?
  • Welche Form soll das Sensor- und Analysesystem erhalten?

Hardwarephase: Mikrosensoren und Nanocomputer

Beim Bau der Hardware greifen wir so weit wie möglich auf vorhandene Lösungen zurück. Wir legen fest, welche vorhandenen Sensoren geeignet sind und beschaffen Standard-Computerkomponenten. Nicht vorhandene Sensoren und Komponenten entwickeln wir gemeinsam mit Partnern. Des Weiteren arbeiten wir das Datenkabel in ein Kleidungsstück ein. Findet sich keine Standardlösung, entwickeln wir die Verbindungsteile für den Anschluss der Sensoren an das Datenkabel in eigener Regie. Am Ende dieser Phase bilden die Sensoren, Datenkabel und der Nanocomputer eine Einheit.

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Softwarephase: Proof of Concept (POC)

Die Hauptaufgaben der Software bestehen aus dem Import und Einlesen der Sensordaten sowie der Kombination und Verarbeitung der Daten zu einem relevanten Gesamteinblick. Für den Datenaustausch zwischen Sensoren und Prozessoren gibt es kein Open-Source-Protokoll, das als Standard dient, sondern lediglich herstellerspezifische Protokolle. Aus diesem Grund entwickeln wir für die eingebetteten Applikationen einen eigenen Machbarkeitsnachweis (POC). Die Anwendersoftware wird uns von Hewlett Packard Enterprise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Testphase: Gesamtsystem und Einzelkomponenten

Hard- und Software werden zu einem funktionsfähigen Prototyp zusammengefügt. Wir testen die technische und funktionale Funktionsfähigkeit des gesamten Systems und der einzelnen Komponenten. Dabei untersuchen und beurteilen wir unter anderem, ob:

  • UTP-Datenkabel, Sensoren und Nanocomputer einwandfrei zusammenarbeiten.
  • die Sensoren die benötigten/gewünschten Informationen liefern.
  • der Nanocomputer die Daten in Echtzeit exakt verarbeiten kann.
  • die Zahl der Mikrosensoren die Geschwindigkeit und Präzision beeinflusst.
  • Daten fehlerfrei verarbeitet und kombiniert werden.
  • die Werte zu exakten, sorgfältigen medizinischen Analysen führen.
  • Die UTP-Verkabelung waschmaschinen- und trocknerbeständig und auch für andere Nutzungszwecke geeignet ist.

Haben Sie Fragen zum WSS?

Haben wir Ihr Interesse am WSS geweckt? Rufen Sie uns dann einfach an (+31 (0)6 – 17 67 81 88) oder senden Sie uns eine E-Mail.

Fragen zum WSS?

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Sensoren liefern?

Entwickeln, fertigen oder liefern Sie Körper- und Umgebungssensoren? Dann würden wir uns gerne mit Ihnen zusammensetzen. Hier können Sie uns Ihre Daten zukommen lassen. Wir werden umgehend reagieren.